FAQ
Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf wichtige Themen rund um Ihre Strahlentherapie, die wir aus unserer langjährigen Erfahrung für Sie zusammengestellt haben, um Ihnen den Überblickt zu erleichtern. Bei weiteren Fragen sind wir gerne für Sie da.
Schnelle Antworten auf praktische Fragen
Nein. In der Regel erfolgt bei Ihrem ersten Termin in unserer Praxis das Aufklärungsgespräch. Hier werden Sie ausführlich über Ablauf, Wirkung und mögliche Nebenwirkungen der geplanten Therapie informiert.
Der nächste Schritt ist die Planungs-CT, bei der wir Ihre individuelle Anatomie dreidimensional abbilden. Hierzu erfolgt eine Lagerung mittels spezieller Lagerungshilfen und in den meisten Fällen werden Markierungen auf die Haut aufgezeichnet, um eine reproduzierbare Lagerung zur ermöglichen.
Anschließend wird durch unser erfahrenes Team aus Ärzten und Physikern ein Bestrahlungsplan für Sie erstellt. Erst dann beginnt die Strahlentherapie, die im Regelfall einmal täglich, werktäglich (Mo-Fr) durchgeführt wird.
Ja, natürlich dürfen Sie sich in den Wochen der Strahlentherapie duschen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Hautmarkierungen erhalten bleiben. Diese sind mit einem wasserfesten Pflaster abgeklebt und können nach Ende der Behandlung einfach entfernt werden.
Die Röntgenreizbestrahlung erfolgt in mehreren Sitzungen. Bitte planen Sie insgesamt sechs Termine innerhalb eines Behandlungszeitraums von zwei bis drei Wochen ein.
Jede Bestrahlungssitzung dauert nur wenige Minuten. Wir richten den Therapiestrahl präzise auf das schmerzende Areal. Während der Behandlung bitten wir Sie, sich möglichst nicht zu bewegen. Je nach Behandlungsgebiet unterstützen wir Sie hierbei mit Lagerungshilfen.
Wir behandeln das betroffene Areal gezielt mit niedrigen Dosen von Röntgenstrahlen. Diese Strahlen wirken entzündungshemmend, indem sie überaktive Prozesse des Immunsystems am Ort des Schmerzes stoppen bzw. abschwächen – so werden Entzündungszellen abgebaut. Zudem scheint die niedrig dosierte Strahlung einen positiven Einfluss auf den Knochenstoffwechsel zu haben. So lässt die Entzündung nach, die Schwellung wird kleiner und auch die Schmerzen werden weniger.
Die Wirksamkeit der Strahlentherapie ist durch viele Studien nachgewiesen. Für die meisten Erkrankungen ist die Durchführung der Strahlentherapie im Rahmen entsprechender Leitlinien verankert. Die Kosten für die Behandlung werden daher im Regelfall vollständig durch Ihre Krankenkasse übernommen.
Nach Abschluss Ihrer Strahlentherapie haben Sie die Möglichkeit, eine Anschlussheilbehandlung (vergleichbar mit einer Kur) in Anspruch zu nehmen. Diese dient der Förderung Ihrer Genesung und sollte idealerweise frühzeitig, spätestens jedoch bis zum letzten Bestrahlungstag, organisiert werden. Die Anschlussheilbehandlung muss innerhalb weniger Wochen nach Therapieende erfolgen. Bei Interesse unterstützen wir Sie gerne.
Für eine ambulante Strahlentherapie bei einer Tumorerkrankung erstattet Ihre Krankenkasse in der Regel die Fahrtkosten zu den einzelnen Behandlungssitzungen.
Wir erstellen für Sie den entsprechenden Antrag und stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.
Bei einer Bestrahlung gutartiger Erkrankungen werden diese Fahrtkosten allerdings nicht erstattet.
Sie Parken kostenfrei direkt im Parkhaus im Ärztehaus an der Prinzregentenstr. 28. Nach Ihrem Besuch in unserer Praxis erhalten Sie ein Ausfahrticket an der Anmeldung.